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Tathata I Texte von und nach Manuel Schoch Fotos: Rita Borer Musik: „Infinite Space“ Werner Gusset ©2008
Manuel Schoch sucht nicht, er findet. Wie das geht? Aufhören zu suchen.
Es ist immer Bewegung und Stille zur selben Zeit.
Beobachtung - Stille - Handlung - Stille
Wenn es keine Bindung an etwas und kein Verlangen gibt, und wenn menschliche und universelle Kräfte immer in einer Bewegung sind, dann gibt es kein Jetzt. Es ist lediglich das Gewahrsein von einer winzigen Bewegung in die Vorzukunft.
Jene winzige Bewegung nach vorne, wo es keine Überlegung darüber gibt, warum sie so handeln, wie sie handeln. Hier existiert kein Ziel oder Wunsch, nur eine Bewegung – sich ein kleines bisschen vorwärts zu bewegen.
Gefühlskette: Aggression ist ein Symptom der Angst, diese ist wiederum ein Symptom der Trauer. Trauer ist ein Symptom der Liebe. Trauer ist die Brücke zur Liebe.
Wenn Du offen bist, kommen die Dinge auf Dich zu. Wenn sie nicht kommen, ist es noch nicht an der Zeit.
Jedes Problem ist mit Stille lösbar.
Gelassenheit und Aufmerksamkeit ergeben sich aus der Einsicht, dass Probleme sich nicht mit Denken lösen lassen.
Es gibt absolut keine Zukunft, ausser der, die vom Denken erschaffen wird. Die Zukunft ist Angst, und Angst ist Denken.
Geduld: Sich nicht um Zeit kümmern.
Meditation: Lernen sich auszuhalten.
Sich Erkennen: Zustand sehen wie er ist und nicht bewerten, nicht beschreiben, nicht kommentieren, nicht kontrollieren, nicht reagieren, nicht vergleichen, nicht verurteilen.
Wenn wir etwas ohne es zu beschreiben betrachten können, so folgt daraus Stille, und aus dieser Stille kommt Energie, die Vitalität und Lebenskraft mit sich bringt.
Freudlos: Keine direkte Beziehung zu sich haben.
Freude: Erlösung von der Idee man müsse etwas gegen seine Schwächen tun.
Stärkste Gewohnheit: Gegen sich selber zu sein.
Vertrauen: Mich in Ruhe lassen, in den Hintergrund treten, dass Space zu mir sprechen kann.
Vergebung: Bewegung, mit der man sich vollkommen von der Vergangenheit abtrennt und sie hinter sich lässt.
Jesus sprach: „Werdet Vorübergehende“
Jesus sprach: „Werdet Vorübergehende“
Jesus sprach: „Werdet Vorübergehende“
Jesus sprach: „Werdet Vorübergehende“
Einfachheit - Nachsicht - Mitgefühl
Trauer stellt sich ein, wenn man etwas nicht tun kann und darum weiss. Es ist diese plötzliche Abwesenheit von Tun, das die gewaltige Energie der Trauer erzeugt.
Mitfühlend gegen sich selbst: Ohne wenn und aber sich selbst begleiten.
Wirklich zu vergeben, bedeutet, sich ganz und gar von der Vergangenheit zu trennen. Es ist eine Bewegung ganz in den Augenblick hinein, in ein Leben in dem man Augenblick für Augenblick vollumfänglich lebt und stirbt.
Gelassenheit und Aufmerksamkeit ergeben sich aus der Einsicht, dass Probleme sich nicht mit Denken lösen lassen. Sobald wir das verstehen und es auch fühlen, ereignet sich Liebe, und das geschieht von alleine.
Sobald wir das Verstehenwollen aufgeben, beginnen wir zu beobachten.
Genügt es denn nicht, einfach zu sein?
Der Beobachter könnte auch Zeuge genannt werden. In dem Augenblick, wo sie versuchen, den Beobachter zu beobachten, entgleitet er ihnen. In dem Augenblick, wo sie versuchen, den Beobachter zu beobachten, ist da der Beobachter, der den Beobachter beobachtet. Es ist unmöglich, ihm einen Namen zu geben. Er ist nicht dingfest zu machen, sie können ihn nicht beherrschen. Und genau das bedeutet, ausserhalb von Raum und Zeit zu sein.
Der Beobachter erinnert an die überlieferte Vorstellung von Gott als eine Gestalt, die ständig über uns wacht. Aber in Wirklichkeit wacht da niemand über sie. Der Zeuge ist mit ihrem eigenen Geist verbunden; er ist kein getrenntes Wesen.
Um klar zu sehen, genügt oft schon ein Wechsel der Blickrichtung.
Beziehung ist direkte Wahrnehmung, direkte Beobachtung und Teilen. Beziehung ist Gott.
Der Fluss der Liebe ist eine andauernd sich erneuernde Bewegung von Werden und Vergehen, Geburt und Tod, Schöpfung.
„Ich habe nicht eigentlich Angst nicht geliebt zu werden, sondern ich bin traurig, dass ich nicht geliebt werde.“ „Ich bin nicht traurig, dass jemand mich nicht liebt, sondern ich bin einfach traurig, dass die Person von mir weggeht und mir so die Möglichkeit nimmt, meine Liebe, meine Qualitäten auszudrücken“. Das ist Trauer.
Schrei nach Zuwendung: Lass mich Dich gerne haben!
Energie folgt dem Gedanken, der Gedanke folgt der Liebe.
Liebe verlangt nichts. Keine Anstrengung, kein Verstehen, kein Lernen.
Sinn des Daseins: Werden was in mir schlummert.
Angst ist die Vorstellung, dass es da draussen etwas gibt, das sich gegen mich richtet.
Schmerz/Angst: „eingefrorene Energie“
Sie müssen bereit sein, die Dinge jeden Tag neu zu sehen, zu fühlen und zu hören.
Sie müssen bereit sein, die Dinge jeden Tag neu zu sehen, zu fühlen und zu hören.
Innerer Friede stellt sich ein, wenn man kein Bedürfnis nach Rechtfertigung hat und auf das, was da ist, nicht reagiert.
Ein Mensch, der sich in der Atmosphäre der Qualitäten bewegt, geht nirgendwo hin – weder in die Zukunft noch in die Vergangenheit. Es existiert auch keine Beständigkeit, da alles in unaufhörlicher Veränderung begriffen ist. In dieser Atmosphäre wird ein Mensch frei, so dass seine Seele fliegen kann.
Jeder Samen hat seine Energiemuster, seine grundlegende Evolutionsbewegung, was bedeutet, dass er ein klares Ziel hat - seinen Daseinsgrund -, nämlich das zu werden, was er in sich trägt.
Die Evolution ist ganz eindeutig die Bewegung des Werdens, nicht im Sinne von Wissensansammlung oder dem Erreichen einer Leistung, sondern im Sinne der Entfaltung dessen, was in uns schlummert.
Beobachten sie ganz intensiv ihre Schwäche oder ihr Problem und etwas wird sich ändern, da in der Stille der Beobachtung Energie erzeugt wird.
Geben wir uns einfach der Beobachtung des Gegenwärtigen hin, ohne etwas zu beschreiben, ohne uns mit etwas zu identifizieren, werden wir feststellen, dass wir uns in Stille und im Fliessen befinden. Fliessen bedeutet, dass es keinen Anfang und kein Ende und damit keine Zeit gibt, die Liebe, Glück und Stille im Weg stehen könnte.
Die Zukunft erzeugt die Vergangenheit.
Das Kunststück ist, niemals das, was wir hören oder worüber wir nachdenken, als Wahrheit aufzufassen, sondern vielmehr als Information.
Die Welle kann tun was sie will, sie kann niemals vom Wasser getrennt werden.
Wenn ein Kind geboren wird, sprechen wir nicht davon, wie viel Liebe wir für es empfinden, sondern wir sind ganz und gar davon beansprucht, bewegt zu sein. Genau so geschieht Heilung. Heilung ist die Kunst, zu bewegen und bewegt zu sein. Das Bewegtwerden kommt aus der Stille.
Wenn wir in Verbindung mit der Atmosphäre unserer Qualitäten sind, hören wir auf uns selbst zu be- und verurteilen; wir geben unsere Einstellungen und unsere Reaktion auf. Dann sind wir im Zustand der Leere oder der Stille. Stille ist nicht die Abwesenheit von Geräuschen, es ist die Abwesenheit von Angst.
Jedes Mal, wenn wir uns einer Sache bewusst werden, ist sie bereits ein Stück weiter geflossen.
Bewegt zu sein ist die Abwesenheit von Beschreibung.
Die Kunst des Lebens ist wie der Samen, der auf fruchtbaren Boden fällt. Sie besteht darin, in der Atmosphäre der Qualitäten zu sein und den Prozess von Geburt und Tod geschehen zu lassen. Dies macht ständigen Neubeginn möglich.
So blüht jede Blumen nicht nur in dem Bemühen, ihr eigenes Schicksal zu erfüllen; sie spielt gleichzeitig auch eine Rolle im weiteren Zyklus der Natur.
Die Natur ist nicht perfekt.
In der Stille sein bedeutet, in völliger Unsicherheit sein, ohne Reaktion, ohne Wissen, und ganz und gar im Zustand der Beobachtung.
Beobachtung ist die Abwesenheit vom Denken, das Veränderung und Unsicherheit vermeiden will.
Beziehung ist Beobachten ohne Anstrengung. Sei in totaler Beobachtung Deiner Schwäche und sie wird Energie.
Liebe ist Bewegung aus der Stille.
Bist Du mit etwas wirklich in Beziehung, ist kein Verstehen mehr, keine Angst, nur Beobachtung und Stille.
Unsere Schwächen sind die Symptome nicht gelebter Qualitäten und so gesehen kann ein Problem nur gelöst werden, wenn die Qualität sich wieder manifestieren kann.
Die Wurzel aller psychologischen Probleme liegt in Deiner Beziehung zu Dir selbst.
Trauer ist die Brücke von der Dualität zur Nicht-Dualität. Liebe ist die Atmosphäre, in der diese Bewegung stattfindet.
Sehen sie die Angst als Feind oder als Zeichen dafür, dass sie sich auf etwas Neues zu bewegen. Ohne Angst gibt es keine Chance für eine Verwandlung oder für wirkliches inneres Wachstum.
Wenn der Geist aufhören kann auf die Angst zu reagieren, verschwindet sie plötzlich. Sie ist einfach nicht mehr da und es gibt nur noch Achtsamkeit, Gewahrsein.
Stille ist das erste Zeichen dafür, dass sie in etwas Neues eingetaucht sind, wo sie nicht mehr an Wissen, Definitionen, Erfahrungen und Geschichte gebunden sind.
Gewahrsein ist die Fähigkeit zu sehen, dass all das, was uns geschieht, jeden Tag auch Millionen anderen Menschen geschieht, ungeachtet der Gesellschaft oder Kultur in der sie leben.
Wenn ein Kind, das gerade geboren wird, ausdrücken könnte, was es fühlt, würde es sagen: ich habe soeben einen Sterbeprozess durchlaufen. Aus unserer Perspektive dieser Geburt würden wir sagen, wir hätten einen Geburtsvorgang beobachtet.
Keine Reaktion haben bedeutet, nur durch die Atmosphäre der langsamen Gefühle zu reagieren.
Die Frage ist nicht, wie viel Liebe man bekommt, sondern, wie viel Liebe man gibt.
Ein Seinszustand impliziert nicht, dass sie Gefühle haben, sie sind ganz einfach. Sie fühlen dann nicht Liebe, sie sind Liebe.
Liebe ist keine Bewegung des Tuns; sie ist eine Bewegung des Seins.
Verschmilzt der Wassertropfen der in den Ozean fällt mit dem Ozean oder macht der Wassertropfen der in den Ozean fällt dass der Ozean zum Tropfen wird?
Tathata So-Sein Es ist wie es ist
Manuel Schoch ist ein Schweizer Therapeut und ein moderner Mystiker. Er hat die Time Therapie begründet und leitet das tune in Institut in Zürich, London, Athen. Manuel Schoch Tune in, Institut für Time-Therapie Seestrasse 561, CH-8038 Zürich www.tune-in.ch Fotos: Rita Borer borer.rita@vtxmail.ch Musik: „Infinite Space“ Werner Gusset www.heartwaves.ch
Summary: Words of Wisdom from Manuel Schoch. Manuel Schoch ist ein Schweizer Therapeut und ein moderner Mystiker. Er hat die Time Therapie begründet und leitet das tune in Institut in Zürich, London, Athen. www.tune-in.ch
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