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Presentation Transcript
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Texte
von und nach Manuel Schoch

Fotos und Diashow: Rita Borer
Musik: “Spiegel im Spiegel” Arvo Pärt
©2007

Tathata II

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Das Formlose ist unsere Natur. Und während wir uns mit dieser Formlosigkeit bewegen wie ein Blatt in einem Windhauch, kommen wir zur Stille der Leere.  

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Der Augenblick der Stille ist reines Bewusstsein.

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Ruhe im Bewusstsein, und in eben dieser Bewegung wirst Du glücklich sein.

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Glück ist der Zustand, in dem Sie aufhören, etwas sein zu wollen. Es gibt kein Verlangen mehr.

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Bewusstsein ist nicht die Wahrnehmung von Empfindungen, Gedanken oder Gefühlen. Es bedeutet, sich dessen bewusst zu sein, was zwischen den Formen ist.

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Bewusstsein ist das, was zwischen den Formen ist.

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Erkenne Dich selbst: Verbindung zur Stille des Herzens. Um sich selbst zu erkennen, sollten Sie daher einfach mit Ihrer Herzenergie ein- und ausatmen.

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Herzenergie:
Wenn Sie sich ein Kreuz vorstellen, ist die Herzenergie der Punkt, wo sich die Vertikale und die Horizontale – das Heute und das Morgen, die Vergangenheit und die Zukunft – treffen. Jener Punkt, wo die Herzenergie das außerkörperliche Bewusstsein trifft. Ein Punkt, wo es entweder Entscheidung oder Stille gibt – das ist die Herzenergie.

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Im Bewusstsein zu verweilen, zu ruhen, ist der Zustand, den ich den Zustand der Stille des Herzens nenne.

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Die Kunst der Beobachtung geschieht dann, wenn Du beginnst hinauszuschauen und Dich dabei ständig selbst beobachtest.

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Verweile im Bewusstsein, das ist Erfüllung, das ist Glück, das ist Erleuchtung.

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Sie können Ihr Gesicht im Spiegel betrachten, aber das sagt Ihnen nichts über Sie selbst. Nur wenn Sie Ihr Inneres beobachten, Ihre Stimmung, bekommt das Bild im Spiegel eine Bedeutung.

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Ihr Wesen und Ihr Selbstwertgefühl als Mensch dürfen nicht von den Handlungen anderer abhängig werden, sondern Sie müssen es durch innere Beobachtung finden; nur dann haben Sie das vollkommene Bewusstsein.

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Sehen, beobachten ist weder denken noch fühlen.

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Das Leben braucht keine Manager, keine Verwalter. Das Leben braucht Wesen, die es leben.

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Beobachtung ist das ständige Beobachten dessen, was innen geschieht.

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Wie sollte es Ihnen gelingen, ganz bei sich zu sein, wenn Ihr Selbstwertgefühl davon abhängt, ob andere Menschen Sie mögen?

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Was immer Sie auf der Aussenseite beobachten, hat keine Bedeutung, wenn es nicht gleichzeitig mit der Innenseite verbunden ist, dort, wo das Innere und das Aeussere eins werden.

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Freiheit besteht dann, wenn Sie aufhören, das Aeussere zu beobachten und darauf zu reagieren.

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Meditation: Seien Sie einfach da und warten Sie darauf, in diesen Zustand zu kommen. Sobald Sie beginnen wirklich mit Ihrem Inneren in Berührung zu sein, wird eine Leere Sie überkommen. Meditation geschieht von allein.

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Stille ist, wenn man auf das Erleben des Augenblicks nicht mit Widerstand reagiert.

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Stille ist immer da, wo kein Verlangen besteht, etwas zu ändern.

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Liebe wird aus der Stille geboren.

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Die innere Stimmung ist Fühlen, das aus der Stille entsteht.

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Wenn wir meinen, wir wüssten, hören wir auf, dem anderen zuzuhören.

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Gefühle lösen Gedanken aus.

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Trauer verlangt keinerlei Handeln. Trauer ist - wie das Musikhören – Achtsamkeit ohne Beschreibung.

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Unser Körper-Geist kann nur dann verändert werden, wenn wir bereit sind, die Angst anzuerkennen.

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Da unsere Qualitäten und die Atmosphäre der Liebe bereits am Anfang des Lebens stehen, vermag niemand sie uns zu rauben, und niemand könnte uns daran hindern zu lieben.

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Jede Beziehung, die Sie haben, ist nur ein Spiegel der Beziehung, die Sie zu sich selbst haben.

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Wenn Sie sich selbst verstehen wollen, dann ist die einzige lohnende „Universität“ die Beobachtung Ihrer selbst.

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Wissen ist der Tod der Beobachtung. Wann immer Sie sich der Illusion von Sicherheit hingeben, hören Sie auf zu beobachten.

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Allein: Es gibt keine Trennung zwischen „du“ und „ich“, zwischen „mein“ und „dein“, es bedeutet „alle eins“.

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Sobald Du frei bist, kann nicht die geringste Meinung eines anderen Dich mehr treffen. Du kannst dann frei über seine Meinung nachdenken.

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80% der Gedanken sind von der Angst motiviert.

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Denken ist eine stetige Bewegung der Vergangenheit, die in die Zukunft projiziert wird.

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Wenn man sein Inneres beobachtet, beginnt man, die Realität so wahrzunehmen, wie sie ist.

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Der Wunsch sollte lediglich darin bestehen, in Kontakt mit der inneren Stimmung zu sein - der dritten Gefühlsstruktur. Das Ego, der Gedanke löst sich auf, sobald man mit ihr in Kontakt ist.

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Verlangen: Ich möchte besser werden, weil ich dann vielleicht keine Angst mehr haben werde; ich will verstehen, weil ich dann vielleicht keine Angst mehr haben werde.

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Das Verlangen löst sich auf, wenn der Mensch begreift, dass jegliches Leid (= Denken) aus der Angst kommt.

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Stille als Energieprozess: Ende des Beschreibens, der Erklärungen und Rechtfertigungen.

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Alles Leid kommt aus der Angst.

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Angst ist der Vorgang des Vergleichens - entweder dass Sie besser als der andere sind und daher fürchten, diese Stellung zu verlieren, oder dass Sie nicht besonders gut sind und daher fürchten, nicht zu genügen.

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Wenn Liebe aus der Stimmung entsteht, und mit Liebe ist Glück und Stille gemeint - , dann wird diese Liebe sich einfach in etwas anderes verwandeln.

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Alles vergessen: Sich nicht an Erfahrenes klammern.

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Spiritualität ist das Ende der Erinnerung.

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Beobachten ist wie Ein- und Ausatmen, es ist immer da. Es erfordert keinerlei Mühe. Doch es gehört Mühe dazu, einen Gedanken zu verfolgen und den Inhalt eines Gedanken zu verstehen.

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Jede Schwäche kann eine starke Kraft sein, wenn Sie nicht dagegen agieren und sie loswerden wollen.

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Der Schatten ist ein Teil von Ihnen, versuchen Sie also nicht, ihn loszuwerden, denn damit würden Sie nur Ihr Herz zerstören.

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Seinen Schatten loswerden wollen ist so, als wolle man den Tag ohne die Nacht haben.

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Es ist das ständige Kämpfen mit uns selbst, das uns von unserer wahren Natur entfernt.

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Wenn Sie eine Beziehung zu dem Menschen herstellen, die auf seinen Gefühlen und Gedanken basiert, dann erreichen Sie ihn nicht wirklich. Nur wenn Sie seine Stimmung wahrnehmen, begegnen Sie ihm.

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Angst wird immer durch die Illusion erzeugt, durch die Auffassung, dass wir etwas werden müssen – dass etwas an uns sich ändern muss.

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Immer wenn Angst auftritt, ist das ein Zeichen, das Ihnen sagt: Du bist gegen Dich selbst.

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Jede Qualität ist eine Blüte der Liebe.


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Schwäche in die Arme nehmen, sie ist ein Teil der Qualität.

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Freude ist die Erlösung von der Idee, etwas gegen die Schwäche unternehmen zu müssen.

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Genügsamkeit: Es genügt was ist.

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Trauer ist der Schlüssel zu Liebe und Gesundheit.

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Eifersucht, Angst oder Wut gehören nur dann zu uns, wenn wir ihnen eine „Geschichte“ geben.

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Gegensatz von Stille ist nicht Lärm, sondern Angst.

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Achtsamkeit: Ganz und gar ohne jede Ausweichmöglichkeit in der Gegenwart stehen, in Beziehung stehen mit dem was ist.

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Gewahrsein: Abwesenheit von Werturteilen, Vergleichen und Interpretationen.

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Zweifel ist der Mut, unwissend zu sein. Und Zweifel bedeutet schliesslich die Ehrlichkeit, sich einzugestehen, dass wir nicht wirklich wissen.

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Hingabe: Dem Unbekannten grösseren Wert beimessen als dem Bekannten.

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Mitgefühl: ist Liebe in Verbindung mit Trauer.

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Etwas beobachten und darin zu verweilen ist der Prozess der Liebe.

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Angst ist immer der Prozess, ein Zeichen, dass Sie sich zum Unbekannten, zum Neuen hin bewegen.

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Mehr Bewusstsein ist keine Garantie für mehr Liebe. Liebe ist jedoch eine Garantie für mehr Bewusstsein.

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Beobachten Sie einfach alles, was da ist: Stärken, Qualitäten und Schwächen gleichermassen. Wenn Sie die Schönheit an sich selbst sehen können, dann werden Sie auch mit einem Mal die Schönheit um sich herum wahrnehmen. Die Bewegung des Beobachtens dieser Schönheit ist Mitgefühl.

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Achtsamkeit stellt sich ein, wenn man etwas erlebt, was neu ist.

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Sich hingeben ist schlichtweg der Vorgang, sich selbst zu vergessen; es ist Vertrauen. Sich hingeben bedeutet, ganz und gar in etwas vertieft sein.

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Ein beschwingter Mensch - d.h. ein Mensch voller Schwingungen zu sein bedeutet, ein frei fliessendes Energiesystem zu sein, das verletzbar und offen für Neues und Unbekanntes und zudem lebendig und stark ist.

Slide 76

Das Bewegtwerden kommt aus der Stille.

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Es geht nicht darum was ich bekommen kann, sondern was ich geben kann.

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Freiheit, Stille bedeutet, dass man nichts mehr erwartet: wo immer Du hingehst, sei glücklich.

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Manuel Schoch (18.08.46 – 10.10.08) war ein Schweizer Therapeut und ein moderner Mystiker. Er hat die Time Therapie begründet und leitete das Tune in Institut in Zürich, London, Athen.
Manuel Schoch Tune in, Institut für Time-Therapie Seestrasse 561, CH-8038 Zürich www.tune-in.ch

Fotos und Diashow:
Rita Borer borer.rita@vtxmail.ch

Musik: „Spiegel im Spiegel“ Arvo Pärt

Tathata II (Deutsch)

Author: rita0808 Added: 2 months ago Topic: Education

Summary: Danke Manuel! Words of Wisdom from Manuel Schoch (18.08.46-10.10.08). Manuel Schoch, ein Schweizer Therapeut und ein moderner Mystiker. Er hat die Time Therapie begründet und leitete das tune in Institut in Zürich, London, Athen. www.tune-in.ch

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