| Slide 1 |
Texte
von und nach Manuel Schoch
Fotos und Diashow: Rita Borer
Musik: “Spiegel im Spiegel” Arvo Pärt
©2007
Tathata II
|
| Slide 3 |
Das Formlose ist unsere Natur. Und während wir uns mit dieser Formlosigkeit bewegen wie ein Blatt in einem Windhauch, kommen wir zur Stille der Leere.
|
| Slide 4 |
Der Augenblick der Stille ist reines Bewusstsein.
|
| Slide 5 |
Ruhe im Bewusstsein, und in eben dieser Bewegung wirst Du glücklich sein.
|
| Slide 6 |
Glück ist der Zustand, in dem Sie aufhören, etwas sein zu wollen. Es gibt kein Verlangen mehr.
|
| Slide 7 |
Bewusstsein ist nicht die Wahrnehmung von Empfindungen, Gedanken oder Gefühlen. Es bedeutet, sich dessen bewusst zu sein, was zwischen den Formen ist.
|
| Slide 8 |
Bewusstsein ist das, was zwischen den Formen ist.
|
| Slide 9 |
Erkenne Dich selbst: Verbindung zur Stille des Herzens. Um sich selbst zu erkennen, sollten Sie daher einfach mit Ihrer Herzenergie ein- und ausatmen.
|
| Slide 10 |
Herzenergie:
Wenn Sie sich ein Kreuz vorstellen, ist die Herzenergie der Punkt, wo sich die Vertikale und die Horizontale – das Heute und das Morgen, die Vergangenheit und die Zukunft – treffen. Jener Punkt, wo die Herzenergie das außerkörperliche Bewusstsein trifft. Ein Punkt, wo es entweder Entscheidung oder Stille gibt – das ist die Herzenergie.
|
| Slide 11 |
Im Bewusstsein zu verweilen, zu ruhen, ist der Zustand, den ich den Zustand der Stille des Herzens nenne.
|
| Slide 12 |
Die Kunst der Beobachtung geschieht dann, wenn Du beginnst hinauszuschauen und Dich dabei ständig selbst beobachtest.
|
| Slide 13 |
Verweile im Bewusstsein, das ist Erfüllung, das ist Glück, das ist Erleuchtung.
|
| Slide 14 |
Sie können Ihr Gesicht im Spiegel betrachten, aber das sagt Ihnen nichts über Sie selbst. Nur wenn Sie Ihr Inneres beobachten, Ihre Stimmung, bekommt das Bild im Spiegel eine Bedeutung.
|
| Slide 15 |
Ihr Wesen und Ihr Selbstwertgefühl als Mensch dürfen nicht von den Handlungen anderer abhängig werden, sondern Sie müssen es durch innere Beobachtung finden; nur dann haben Sie das vollkommene Bewusstsein.
|
| Slide 16 |
Sehen, beobachten ist weder denken noch fühlen.
|
| Slide 17 |
Das Leben braucht keine Manager, keine Verwalter. Das Leben braucht Wesen, die es leben.
|
| Slide 18 |
Beobachtung ist das ständige Beobachten dessen, was innen geschieht.
|
| Slide 19 |
Wie sollte es Ihnen gelingen, ganz bei sich zu sein, wenn Ihr Selbstwertgefühl davon abhängt, ob andere Menschen Sie mögen?
|
| Slide 20 |
Was immer Sie auf der Aussenseite beobachten, hat keine Bedeutung, wenn es nicht gleichzeitig mit der Innenseite verbunden ist, dort, wo das Innere und das Aeussere eins werden.
|
| Slide 21 |
Freiheit besteht dann, wenn Sie aufhören, das Aeussere zu beobachten und darauf zu reagieren.
|
| Slide 22 |
Meditation: Seien Sie einfach da und warten Sie darauf, in diesen Zustand zu kommen. Sobald Sie beginnen wirklich mit Ihrem Inneren in Berührung zu sein, wird eine Leere Sie überkommen. Meditation geschieht von allein.
|
| Slide 23 |
Stille ist, wenn man auf das Erleben des Augenblicks nicht mit Widerstand reagiert.
|
| Slide 24 |
Stille ist immer da, wo kein Verlangen besteht, etwas zu ändern.
|
| Slide 25 |
Liebe wird aus der Stille geboren.
|
| Slide 26 |
Die innere Stimmung ist Fühlen, das aus der Stille entsteht.
|
| Slide 27 |
Wenn wir meinen, wir wüssten, hören wir auf, dem anderen zuzuhören.
|
| Slide 28 |
Gefühle lösen Gedanken aus.
|
| Slide 29 |
Trauer verlangt keinerlei Handeln. Trauer ist - wie das Musikhören – Achtsamkeit ohne Beschreibung.
|
| Slide 30 |
Unser Körper-Geist kann nur dann verändert werden, wenn wir bereit sind, die Angst anzuerkennen.
|
| Slide 31 |
Da unsere Qualitäten und die Atmosphäre der Liebe bereits am Anfang des Lebens stehen, vermag niemand sie uns zu rauben, und niemand könnte uns daran hindern zu lieben.
|
| Slide 32 |
Jede Beziehung, die Sie haben, ist nur ein Spiegel der Beziehung, die Sie zu sich selbst haben.
|
| Slide 33 |
Wenn Sie sich selbst verstehen wollen, dann ist die einzige lohnende „Universität“ die Beobachtung Ihrer selbst.
|
| Slide 34 |
Wissen ist der Tod der Beobachtung. Wann immer Sie sich der Illusion von Sicherheit hingeben, hören Sie auf zu beobachten.
|
| Slide 35 |
Allein: Es gibt keine Trennung zwischen „du“ und „ich“, zwischen „mein“ und „dein“, es bedeutet „alle eins“.
|
| Slide 36 |
Sobald Du frei bist, kann nicht die geringste Meinung eines anderen Dich mehr treffen. Du kannst dann frei über seine Meinung nachdenken.
|
| Slide 37 |
80% der Gedanken sind von der Angst motiviert.
|
| Slide 38 |
Denken ist eine stetige Bewegung der Vergangenheit, die in die Zukunft projiziert wird.
|
| Slide 39 |
Wenn man sein Inneres beobachtet, beginnt man, die Realität so wahrzunehmen, wie sie ist.
|
| Slide 40 |
Der Wunsch sollte lediglich darin bestehen, in Kontakt mit der inneren Stimmung zu sein - der dritten Gefühlsstruktur. Das Ego, der Gedanke löst sich auf, sobald man mit ihr in Kontakt ist.
|
| Slide 41 |
Verlangen: Ich möchte besser werden, weil ich dann vielleicht keine Angst mehr haben werde; ich will verstehen, weil ich dann vielleicht keine Angst mehr haben werde.
|
| Slide 42 |
Das Verlangen löst sich auf, wenn der Mensch begreift, dass jegliches Leid (= Denken) aus der Angst kommt.
|
| Slide 43 |
Stille als Energieprozess: Ende des Beschreibens, der Erklärungen und Rechtfertigungen.
|
| Slide 44 |
Alles Leid kommt aus der Angst.
|
| Slide 45 |
Angst ist der Vorgang des Vergleichens - entweder dass Sie besser als der andere sind und daher fürchten, diese Stellung zu verlieren, oder dass Sie nicht besonders gut sind und daher fürchten, nicht zu genügen.
|
| Slide 46 |
Wenn Liebe aus der Stimmung entsteht, und mit Liebe ist Glück und Stille gemeint - , dann wird diese Liebe sich einfach in etwas anderes verwandeln.
|
| Slide 47 |
Alles vergessen: Sich nicht an Erfahrenes klammern.
|
| Slide 48 |
Spiritualität ist das Ende der Erinnerung.
|
| Slide 49 |
Beobachten ist wie Ein- und Ausatmen, es ist immer da. Es erfordert keinerlei Mühe. Doch es gehört Mühe dazu, einen Gedanken zu verfolgen und den Inhalt eines Gedanken zu verstehen.
|
| Slide 50 |
Jede Schwäche kann eine starke Kraft sein, wenn Sie nicht dagegen agieren und sie loswerden wollen.
|
| Slide 51 |
Der Schatten ist ein Teil von Ihnen, versuchen Sie also nicht, ihn loszuwerden, denn damit würden Sie nur Ihr Herz zerstören.
|
| Slide 52 |
Seinen Schatten loswerden wollen ist so, als wolle man den Tag ohne die Nacht haben.
|
| Slide 53 |
Es ist das ständige Kämpfen mit uns selbst, das uns von unserer wahren Natur entfernt.
|
| Slide 54 |
Wenn Sie eine Beziehung zu dem Menschen herstellen, die auf seinen Gefühlen und Gedanken basiert, dann erreichen Sie ihn nicht wirklich. Nur wenn Sie seine Stimmung wahrnehmen, begegnen Sie ihm.
|
| Slide 55 |
Angst wird immer durch die Illusion erzeugt, durch die Auffassung, dass wir etwas werden müssen – dass etwas an uns sich ändern muss.
|
| Slide 56 |
Immer wenn Angst auftritt, ist das ein Zeichen, das Ihnen sagt: Du bist gegen Dich selbst.
|
| Slide 57 |
Jede Qualität ist eine Blüte der Liebe.
|
| Slide 58 |
Schwäche in die Arme nehmen, sie ist ein Teil der Qualität.
|
| Slide 59 |
Freude ist die Erlösung von der Idee, etwas gegen die Schwäche unternehmen zu müssen.
|
| Slide 60 |
Genügsamkeit: Es genügt was ist.
|
| Slide 61 |
Trauer ist der Schlüssel zu Liebe und Gesundheit.
|
| Slide 62 |
Eifersucht, Angst oder Wut gehören nur dann zu uns, wenn wir ihnen eine „Geschichte“ geben.
|
| Slide 63 |
Gegensatz von Stille ist nicht Lärm, sondern Angst.
|
| Slide 64 |
Achtsamkeit: Ganz und gar ohne jede Ausweichmöglichkeit in der Gegenwart stehen, in Beziehung stehen mit dem was ist.
|
| Slide 65 |
Gewahrsein: Abwesenheit von Werturteilen, Vergleichen und Interpretationen.
|
| Slide 66 |
Zweifel ist der Mut, unwissend zu sein. Und Zweifel bedeutet schliesslich die Ehrlichkeit, sich einzugestehen, dass wir nicht wirklich wissen.
|
| Slide 67 |
Hingabe: Dem Unbekannten grösseren Wert beimessen als dem Bekannten.
|
| Slide 68 |
Mitgefühl: ist Liebe in Verbindung mit Trauer.
|
| Slide 69 |
Etwas beobachten und darin zu verweilen ist der Prozess der Liebe.
|
| Slide 70 |
Angst ist immer der Prozess, ein Zeichen, dass Sie sich zum Unbekannten, zum Neuen hin bewegen.
|
| Slide 71 |
Mehr Bewusstsein ist keine Garantie für mehr Liebe. Liebe ist jedoch eine Garantie für mehr Bewusstsein.
|
| Slide 72 |
Beobachten Sie einfach alles, was da ist: Stärken, Qualitäten und Schwächen gleichermassen. Wenn Sie die Schönheit an sich selbst sehen können, dann werden Sie auch mit einem Mal die Schönheit um sich herum wahrnehmen. Die Bewegung des Beobachtens dieser Schönheit ist Mitgefühl.
|
| Slide 73 |
Achtsamkeit stellt sich ein, wenn man etwas erlebt, was neu ist.
|
| Slide 74 |
Sich hingeben ist schlichtweg der Vorgang, sich selbst zu vergessen; es ist Vertrauen. Sich hingeben bedeutet, ganz und gar in etwas vertieft sein.
|
| Slide 75 |
Ein beschwingter Mensch - d.h. ein Mensch voller Schwingungen zu sein bedeutet, ein frei fliessendes Energiesystem zu sein, das verletzbar und offen für Neues und Unbekanntes und zudem lebendig und stark ist.
|
| Slide 76 |
Das Bewegtwerden kommt aus der Stille.
|
| Slide 77 |
Es geht nicht darum was ich bekommen kann, sondern was ich geben kann.
|
| Slide 78 |
Freiheit, Stille bedeutet, dass man nichts mehr erwartet: wo immer Du hingehst, sei glücklich.
|
| Slide 79 |
Manuel Schoch (18.08.46 – 10.10.08) war ein Schweizer Therapeut und ein moderner Mystiker. Er hat die Time Therapie begründet und leitete das Tune in Institut in Zürich, London, Athen.
Manuel Schoch Tune in, Institut für Time-Therapie Seestrasse 561, CH-8038 Zürich www.tune-in.ch
Fotos und Diashow:
Rita Borer borer.rita@vtxmail.ch
Musik: „Spiegel im Spiegel“ Arvo Pärt
|